Juli 17, 2024

Ukraine-Konferenz: Geld und S-Bahnstörung

Dienstag und Mittwoch gab es große Störungen im S-Bahnverkehr. Auf einigen Streckenabschnitten fuhr zeitweise nix. Einige U-Bahnlinien waren auch nur eingeschränkt. Pünktlich zur Arbeit und nach Hause konnte schwierig sein.

Schuld war diesmal die Ukraine-Wiederaufbau-Konferenz. Der Krieg tobt weiter, ein Ende ist nicht in Sicht. Aber die großen Regierungschefs, Konzernbosse und Bankenchefs und Spitzenpolitiker diverser internationaler Organisationen machen sich schon Gedanken über den Wiederaufbau. Die erste Konferenz war bereits 2022. Das jetzt in Berlin war eine Folgekonferenz. 3.400 Teilnehmer gab es. Das Interesse ist groß, weil so ein „Wiederaufbau“ auch eine Chance für große Geschäfte ist. Es ging um nichts anderes, als Investitionen anzukurbeln. Der ukrainische Ministerpräsident schätzt, dass die Ukraine 10 bis 30 Milliarden Dollar in den kommenden 10 Jahren benötigt, um die Wirtschaft wieder aufzubauen. 1,4 Milliarden Dollar hat die Berliner Ukraine-Konferenz denn auch versprochen. Das ist natürlich kein Geld, was die Ukrainer selbst irgendwie in die Finger bekommen sollen. Das ist Geld, was Banken an private Investoren oder Kommunen als Garantien und Darlehen verteilen dürfen. Bundeskanzler Scholz preist denn gleich die deutschen Konzerne an. Wenn man die richtigen Rahmenbedingungen schaffen würde, dann könnte Deutschland liefern im Bereich Erneuerbare Energien, IT, Rüstung und Pharmaindustrie. Ja, in diesen Bereichen sind die deutschen Konzerne ganz vorne dabei. Wenn es um ihren Traum von Milliarden geht, dann sind die massiven Einschränkungen im S-Bahnverlehr Pippikram…

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2024/06/selenskyi-berlin-s-bahn-fahrplan-ukraine-konferenz-einschraenkungen.html

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