Oktober 30, 2020

DB hinkt hinterher… aber wie!

In den letzten Tagen haben sich einige von uns geweigert, Ausbildungsfahrten zu machen und Kollegen im Führerstand mitzunehmen. Oder es gibt Kollegen, die was unternehmen, um mehr Abstand zu den Fahrgästen zu kriegen, zum Beispiel durch Schließen von Wagen. Klar, es ist unmöglich, die Hygienevorschriften des Robert-Koch-Instituts einzuhalten (1,5 m Abstand, Händehygiene….). Erst Recht, weil die Führerstände und Züge schon vor Corona dreckig und klebrig waren und man bei 4-5 Stunden fahren ohnehin nicht zum Hände waschen kommt. Abfertigung und Kundenbetreuung sollen auch weiter laufen. Von den Versprechungen, dass mehr gereinigt würde, ist nichts zu sehen!

Wenn Kolleg*innen, die Arbeit ablehnen und sich selbst versuchen zu schützen, Ärger und Redeverbot bekommen, ist das ein Verbrechen!

Die Chefetage, die selbst in einwandfreien Büros arbeitet, schickt einfach Weisungen raus und droht, falls wir unter diesen Umständen die Arbeit ablehnen würden. Aber wie können wir sie dazu zwingen, dass sie sich ernsthaft auf die Suche nach Desinfektionsmitteln und Seife machen? Und die Dienstpläne anpassen, damit mehr Pausen sind zum Waschen, und damit wir nicht in Pausenräumen aufeinander hocken? Wir müssen unseren Schutz selbst in die Hand nehmen!

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