Die Tarifverhandlungen der GDL mit der DB und den anderen Bahnunternehmen laufen mit soviel positivem Spirit, dass man sich Sorgen machen muss. Im zweiten Treffen diese Woche hat die DB zwar kein Angebot vorgelegt, aber es sind schon 12 weitere Tage bis Ende Februar geplant. Die DB erwartet dann ohne Streiks einen Abschluss. Immer mit der Ruhe, das ist routiniertes Verzögern der DB. Allerdings sind die Verlautbarungen aus der GDLFührungsetage nicht gerade verständlich. Wer versteht die Sache mit dem Rentenpunkt und der Inflation? Jedenfalls sind die Löhne viel zu niedrig, sogar niedriger als der deutsche Durchschnittslohn. Die Forderung von 3,8% mehr Lohnerhöhung für alle, eine achte Entgeltstufe und einiges weitere sind natürlich berechtigt. Nächste Verhandlung ist am 28. Januar.
Idee: In diesen Wochen streiken Kita- und Krankenhausbeschäftigte, Lehrer, Techniker und Angestellte der Hochschulen und andere aus dem Öffentlichen Dienst. Sie haben Buttons gemacht, Plakate gemalt und sich für die Streikdemonstrationen verabredet.

