Bei der feierlichen Übergabe des Bahnwerks von Alstom an den deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS malten der bald-Ex-Kanzler Scholz und seine Politprominenz rosige Zukunftsbilder: Statt Doppelstockzügen würde bald für Panzer produziert werden.
Und weil das nicht so richtig begeistert aufgenommen wurde, haben sie das ganze als Arbeitsplatzsicherung versucht zu verkaufen. Denn von 700 Arbeitsplätzen, würden „nur“ 300 bis 350 in Görlitz gestrichen.
Trotzdem gab es während der Feierlichkeiten Proteste. Auch die Leute, die im Werk bleiben sollen, sind nicht begeistert.
Diese Kriegsertüchtigung macht vor unseren Arbeitsplätzen nicht halt: sei es, weil ganze Betriebe auf Rüstung umstellen oder wir Militärtransporte fahren oder wichtige Brücken sanieren sollen.

