März 1, 2024

Griechenland: Nach der Zugkollision Proteste

Als letzte Woche auf der Strecke Athen-Thessaloniki ein Güterzug und ein Personenzug kollidierten, starben 57 Menschen; vor allem junge Leute. Ein Bahner hat die Schuld auf sich genommen. Aber diese schreckliche Katastrophe war kein „Unfall“. Die griechischen Bahner:innen beklagen seit Jahren nicht funktionierende Signale, kaputte Technik und Personalmangel. Gewerkschafter haben Unfälle prognostiziert. Seit Jahren fehlt Geld für Infrastruktur. Das ist eine Folge der aufgezwungenen Sparmaßnahmen nach der Finanzkrise 2009. 2017 wurde das Bahnnetz privatisiert. Bahnunternehmen versuchen ihren Reibach zu machen. Seit einer Woche gibt es landesweit Proteste und Streiks. Die Bevölkerung klagt den Staat und die Unternehmen an: „Ihr tötet im Namen des Profit“.

Hier mehr Infos auf: www.labournet.de

Dienstag, 28. Februar in der Nähe der griechischen Stadt Larissa

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