Oktober 30, 2020

Video: Solidaritätskundgebung für George Floyd am 1. Juni, organisiert von Jugendlichen der Oakland Technical Highschool (OmU)

Hallo an alle, Danke an alle, dass ihr hier seid und wir uns unterstützen bei dem was ich hoffe ein neuer Kampf sein wird für eine bessere Welt.

Ich bin ein Aktivist von Speak Out Now.

Ich bin froh, dass wir hier in Solidarität zusammen stehen.

Mir gingen eine Menge Dinge durch den Kopf in den letzten Tagen, ich dachte nach über alles was passiert war.

Ich habe ein paar Sachen aufgeschrieben, so dass ich den Faden nicht verliere.

Ich weiß, dass wir alle wütend sind, wir sind sauer, wir haben von dem allen die Nase voll.

Wir sind wütend über den Mord an George Floyd und all die Leben, die die Polizei genommen hat.

Wir sind wütend über den Verfall unserer Gemeinden.

Über die endlosen Inhaftierungen von schwarzen und braunen Menschen, und wir sind wütend über die öffentlichen Hinrichtungen, die wir ignorieren sollen.

Offensichtlich sollen wir weitermachen als wäre alles normal.

Genau wie mit dieser Pandemie, wir sollen zurück an die Arbeit gehen, zurück zur Schule und weiter machen mit unserem Leben.

Aber es gibt kein zurück nach alledem.

Wer will zurückkehren zu dem rassistischen System, dass wir jeden Tag erleben?

Wir haben die Nase voll davon. Wir haben die Nase voll von den Medien, die weiterhin über die Gewalt in den Straßen reden. Wie sie über die Gewalt und brennenden Gebäude und Geschäfte reden, die geplündert werden.

So, ich frage sie, was ist Gewalt?

Gewalt ist, vond er Polizei auf der Straße niedergeschossen zu werden, die unsere Viertel wie Kriegsgebiete besetzen.

Gewalt, das sind all die Drogen, die unsere Gemeinschaften überfluten.

Gewalt, das ist die Armut, die schwer auf uns seit Jahrhunderten lastet.

Gewalt, das ist Arbeitslosigkeit und nicht-bezahlbare Wohnungen.

Gewalt, das sind die Jahre im Gefängnis für Straftaten begangen aus Armut.

Gewalt wächst in den unterfinanzierten Schulen, die wie Gefängnisse sind.

Gewalt, das ist ales das und noch mehr.

Und wir erleben das jeden Tag.

So, erzählt uns nichts über Gewalt, wenn die ganze Gesellschaft auf Gewalt beruht.

Und hört auf uns was zu erzählen über die sogenannten “faulen Äpfel” unter den Polizeikräften.

Die ganze Polizei ist nur die erste Reihe eines gewalttätigen Systems.

Was wir in dem Video gesehen haben, kann aus unseren Köpfen nicht mehr gelöscht werden.

Zu sehen, wie das Leben eines Menschen so ausgelöscht wird, kann man nicht vergessen.

Und wir sind hier heute um sicher zu stellen, dass es nicht passiert.

Und wir haben Recht wütend zu sein. Aber wir waren hier schon mal.

Wir haben Proteste wie diese kommen und gehen sehen.

Wie oft wurde uns von Politikern und sogenannten Black leaders schon was erzäht von Partnerschaft zwischen Ordnungskräften und Gemeinden,

Wir oft schon wurde uns erzählt, der einzige Weg was zu ändern wäre unsere Stimme bei den wahlen im November,

Wie viele November noch müssen vorbei ziehen, ohne dass sich was ändert?

Wir haben das gemacht, was sie von uns verlangt haben, und nichts hat sich geändert.

George Floyd ist nur ein weiteres Beispiel dafür, was schwarzen Menschen seit hunderten von Jahren passiert.

Wir brauchen nicht noch mehr Body Cameras.

Die Polizei kann nicht geändert werden – sie sind dazu da, das System zu schützen.

Wir brauchen nicht noch mehr Untersuchungen und Studien.

Wir wissen, was das Problem ist.

Es ist das komplette System des Kapitalismus, das vond er Ausbeutung der arbeitenden Menschen lebt.

Und es gebraucht Gewalt, um uns nieder zu halten.

Ja, wir waren schon hier. Wir sind hier schon lange.

Aber dieses Mal müssen wir uns einen besseren Weg überlegen.

Dieses mal können wir nicht zur Normalität zurück kehren.

Normal ist das Problem.

Und kein Politiker von welcher Partei auch immer wird die Gewalt dieses Systems stoppen.

Aber schauen wir uns um, wir sind in der Lage uns zu organisieren für die Veränderungen, die wir benötigen.

Diesmal müssen wir es bis zum Ende durchziehen, wenn wir die Dinge wirklich zum Guten wenden wollen

Diesmal müssen wir den Kapitalismus ein für allemal loswerden.

Diesmal müssen wir darum kämpfen eine Welt zu bauen, in der das Leben aller Menschen wichtiger ist als die Profite.

Niemand wird uns retten.

Es liegt alles an uns selbst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.