Am 24. Februar gab es an drei Standorten – Frankfurt, Erfurt, Berlin – Protest von mehreren hundert Kollegen von Systel und nochmal am 11. März in Berlin. Jetzt gibt es die Zusage, dass es keine Zerschlagung geben wird. Die Proteste haben sicherlich geholfen, insofern ein Teilerfolg. Aber keine Erleichterung, denn die Stellenreduzierung um 1.900 bleibt und damit können wir natürlich nicht zufrieden sein. Wenn demnächst Anzeigen auf dem Bahnsteig wieder „Geisterzüge“ ankündigen oder die Updates nicht laufen oder ein Cyberangriff seinen Weg ins System findet, dann könnte Grund die Sparmaßnahmen bei Systel sein. Systel ist zwar Teil des Geldwäsche-Systems innerhalb des Konzerns. Aber für die Kollegen sieht die Welt nicht rosig aus.
Scheibchenweisen Stellenabbau kennen wir auch von Cargo, Fahrzeuginstandhaltung, DB Service. Sie nennen es nicht Zerschlagung, aber die Umstrukturierungen laufen unterm Radar.
Kein Stellenabbau! Keine Verlagerung von Aufgaben an externe Firmen! Stattdessen muss die Bahn ausgebaut und Arbeitsbedingungen verbessert werden!



