Dezember 5, 2025

Bildung gibt es nie zuviel

Immer wieder erlebt man den Willen in der Teppichetage, bei Aus- und Weiterbildung einzusparen. Schon jetzt gibt es auch bei der S-Bahn zu wenig davon, zu wenig fundiert und zu selten.

Früher war nicht alles besser, aber es gab doch mal Zeiten, da war jeden Monat Dienstunterricht, wenn auch nicht den ganzen Tag. Aber es gab immer aktuelle Updates und man war mehr auf dem Laufenden, und das, obwohl es früher nicht die Masse an Änderungen gab, wie es in dem Alltagswahnsinn inzwischen normal geworden ist. Man wird eigentlich auch zuviel alleine gelassen mit den vielen Problemen auf der Strecke und mit der Technik. Vor allem wenn man erst neu angefangen hat. Handy und Hotline mit ihrer Ferndiagnose und dieser ganze E-Learning-Kram ersetzen keine gute Fortbildung. Heute passiert es einem, dass man ein halbes Jahr überhaupt nichts hört von wegen Dienstunterricht, dann kriegt man vielleicht mal Praxis und irgendwann Theorie. Und dann sollte es ja eigentlich so sein, dass man sich auf den Unterricht freut, weil es um Wissensvermittlung geht. Aber stattdessen ist das heutzutage oftmals eher Stress vor der Simulatorfahrt, weil man sich fürchten muss vor der Kontrolle und den Folgen, weil man mit Dingen nicht klargekommen ist, die der Simulator sich ausgedacht hat, die aber draußen gar nicht so vorkommen.

Mehr Wissensvermittlung ist dringend nötig,

https://www.deutschebahn.com/de/DB-Simulator_072015-6862174 – Berlin

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