Angesichts der auf Dauer schwer durchzuhaltenden Dienste bei der Bahn, hat jeder seine „Lösungen“. Aber Arbeitszeit ist kein individuelles Problem. Es gibt viele Faktoren, die Dienste unangenehm machen: zu bekloppten Zeiten anfangen und aufhören, lange Wege zwischen zu Hause und Dienstantritt, immer länger fahren, immer schwierigerer Umgang mit der Infrastruktur, zu wenig Leute, weil zu wenige Einstellungen, weil zu wenige Ausbilder und weil Sparen bei den Baureihenerweiterungen…
Die Arbeitsmediziner sind sich aber einig: Schichten sollen nicht länger als 8,5 Stunden sein, weil dann das Risiko für Fehler und Unfälle steigt (auch auf dem Nachhauseweg). Frühschicht möglichst nicht vor 6 Uhr. Vorwärts rollierendes System (Früh/Spät/Nacht). Planbarkeit. Viele Frei-Tage. etc. Dazu muss es Abwechslung und Regeneration in den Schichten geben. Alle brauchen Entlastung. Erst Recht, wenn bald die Sommerhitze vor uns steht.
Es gibt viele Parameter…

