Dezember 7, 2022

Von Streikbereitschaft zu echten Streiks

Der neue Boss der EVG hat mit kämpferischen Worten seinen Einstand gehalten. Im Februar sollen die Tarifverhandlungen beginnen. Und die Streikbereitschaft sei sehr hoch, sagt der Boss. Und wenn dieses Mal gestreikt würde, dann würden 50 Bahnunternehmen nicht fahren, weil alle gleichzeitig verhandeln. Alle Räder stehen still… Stimmt immer noch.

Die Erwartungshaltung bei den EVG-Kolleg:innen ist hoch, das war bei der Forderungssammlung klar. 400 bis 500 Euro Festgeld als Mindesterhöhung ist so eine verbreitete Forderung, und voller Inflationsausgleich. Sicherlich haben der EVG-Boss und seine Verhandlungstruppe das bemerkt und auch die Verärgerung nach dem letzten Abschluss gut in Erinnerung, deshalb ein paar markige Sprüche in der Presse. Joaah, die Bahnmanager wird das nicht besonders beeindrucken. Die kennen sich doch eh alle.

Damit aus unseren Forderungen diesmal was wird, müssen die Debatten über die Forderungen unter uns weitergeführt werden hin zu Überlegungen, wie wir die Verbindungen unter uns stärken und Einfluss auf die Verhandlungen und den Streik bekommen können, um uns gegenüber den Bahnen durchzusetzen.

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